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JA zur Schweiz - hier kaufe ich ein

Wer in der Schweiz einkauft, leistet einen wichtigen Beitrag für unser Land. Davon profitiert nicht nur die Wirtschaft. Die KMU, welche sich vorbildlich im Bereich der Berufsbildung engagieren, werden gestärkt und ein massgeblicher Beitrag an die Arbeitsplatzsicherheit wird geleistet.

Die Schweiz ist ein Gesamtsystem, von dem wir alle profitieren. Dieses System hat aber seinen Preis. Im Preis inbegriffen sind ein erfolgreiches Bildungssystem sowie die ausserordentliche Qualität der angebotenen Waren und Dienstleistungen, welche den hohen Anforderungen unserer Gesellschaft bezüglich Umwelt- und Sozialverträglichkeit genügen können. Am wichtigsten ist aber, dass wer in der Schweiz einkauft, unsere Arbeitsplätze und unsere Löhne sichert.

Wegen der Frankenstärke wurde im Jahr 2011 für etwa 5 Milliarden Franken im Ausland eingekauft. Das entspricht circa einem Prozent der Wertschöpfung und ist einen Drittel höher als in den Vorjahren. Die gleiche Rechnung kann man pro Person machen: Im Jahr 2011 ist jeder Bewohner der Schweiz rein statistisch zwei Mal im Ausland einkaufen gegangen und hat jedes Mal 315 Franken ausgegeben. In der langen Frist wirkt sich dies schädlich aus, denn verschiedenen Branchen entgehen Umsätze. Betroffen ist nicht nur der Handel, sondern auch das handwerkliche Gewerbe, der Tourismus und viele andere Bereiche. In all diesen Branchen sind viele Arbeitnehmerinnen und Auszubildende durch den Einkaufstourismus direkt gefährdet.

Konsumentendruck ist gut

Es ist nicht nur legitim, sondern auch sinnvoll und erwünscht, dass Konsumentinnen und Konsumenten Preisdruck ausüben können. Im richtigen Spiel von Angebot und Nach­frage sollen beide Seiten ihre Entscheide möglichst frei treffen. Deshalb verlangt das Gewerbe die konsequente Zulassung von Parallelimporten und die Anwendung des Cassis-de-Dijon Prinzips. Auch ein Agrarfreihandel mit der EU hätte positive Auswirk­ungen auf die Preise. Genauso wie die KMU Wirtschaft daran arbeitet, günstiger und besser zu werden, sollen Konsumentinnen und Konsumenten ihre Rolle im freien Markt wahrnehmen können. Der Fokus der Kampagne „JA zur Schweiz – hier kaufe ich ein“ liegt daher auf der Information und Sensibilisierung der Marktteilnehmer.

JA zur Schweiz

Deswegen ist der Einkauf in der Schweiz mehr als nur ein Beitrag an die Wirtschaft. Es ist ein Zeichen von Stolz auf das Land; auf das, was die Schweiz erreicht hat und noch erreichen wird. Wer in der Schweiz einkauft, trägt dazu bei, unser System und dessen Werte zu erhalten. Schweiz ist mehr als die Bezeichnung eines Ortes, sie ist eine dynamische und heterogene Gemeinschaft verschiedener Menschen mit unterschiedlichsten Bedürfnissen. Wer in der Schweiz einkauft, sagt JA zum ganzen Land, zu unserer Gesellschaft und für dieses gemeinsame Leben. Wer in der Schweiz einkauft, sagt JA zur Berufsbildung, zur Schweizer Qualität und insbesondere zu den vielen Arbeitsstellen im Detailhandel, im Handwerk und im Tourismus.

7 x JA zur Schweiz

  1. Grosse Vielfalt: Das Schweizer Gewerbe bietet vielfältige Produkte und Dienstleitungen an. Für jeden Lebensstil ist etwas dabei – Für alle Lebensstile ist viel drin.

  2. Dienstleistungsqualität: Das Gewerbe ist sich gewohnt, für die Kundinnen das Unmögliche möglich zu machen. Von wunschgemässen Produktanpassungen bis zur einmaligen Geschwindigkeit in der Auftragserledigung.

  3. Innovation: Die Schweiz ist eines der innovativsten Länder der Welt; auch Schweizer Kunden sind sich gewohnt, den Trends zu folgen. Das Schweizer Gewerbe sorgt dafür, dass stets die neuesten Produkte für die Kunden zugänglich sind. Das Gewerbe ist in der Zukunft zu Hause.

  4. System Schweiz: Im Schweizer Preis sind alle Vorteile unseres Standortes, vor allem aber Bildung, Know-how, Sozialpartnerschaft und gesellschaftspolitisches Engagement enthalten. Ein wahrer Beitrag zu unserem Land!

  5. Partnerschaft mit den Kunden: Das Gewerbe nimmt Ideen von Kunden auf und transformiert sie in Produkte oder Dienstleistungen. Diese Kundennähe ist ein wesentliches Merkmal der Schweizer KMU-Wirtschaft.

  6. Berufsbildung: Über 70 Prozent der Berufslernenden werden vom Schweizer Gewerbe ausgebildet. Damit sichern wir das Innovationspotential des Landes und damit unsere Zukunft.

  7. Arbeitsplätze: Das Schweizer Gewerbe stellt zwei Drittel der Arbeitsplätze im Land. Und damit stehen KMU und Konsumentinnen Schulter an Schulter im System Schweiz.

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